Sintfeld-Höhenweg - Aber sicher! - LEADER-Projekt fast abgeschlossen

Rettungspunkte sichern SHW Rettungspunkte sichern SHW

Das Bild zeigt: Markus Caspari (Planungsbüro Hoffmann und Stakemeier), Burkhard Schwuchow (Bgm. Büren), Helmut Bangert (EGV), Dieter Merschjohann (Bgm. Lichtenau), Winfried Menne (Bgm. Bad Wünnenberg), Herbert Hoffmann (Touristikzentrale Paderborner Land), Hans-Jürgen Altrogge (Regionalforum Südliches Paderborner Land)

 

 

 


Auch wenn der Slogan lautet: "Ein Weg macht die Runde" sind die Akteure im Südlichen Paderborner Land doch so langsam an ihr Ziel angekommen!

Mit der Installation von 33 Serviceschildern (Rettungspunkte) entlang des 144km langen Sintfeld-Höhenweges (alle 2-3km) sowie 15 weitere Rettungsschilder in Zusammenarbeit mit dem Eggeweg/EGV ist der letzte Baustein des Rundwanderweges realisiert worden. Neben der Projektarbeit mit einer Personalstelle, einem informativen Internet-Webportal (13.000 Besucher in 19 Monaten), Wanderkarten, Flyern,  zahlreichen überregionalen Werbeanzeigen, Fachberichten und Pauschalen bietet der Wanderweg jetzt alles, was den Interessenten(Wanderfreund, Tourist, Gast, Naherholung, Wellness, Familie) bei dem Naturerlebnis weiterhilft.

Der Sintfeld-Höhenweg - Aber sicher! Der Rundwanderweg verspricht mit den im Oktober 2011 neu installierten Rettungspunkten ein Stück weit mehr Sicherheit und Service für jeden Wanderer. Seit Beginn des Jahres wurde das Wegemarkierungsnetz, unter der Leitung des Planungsbüros Hoffmann & Stakemeier aus Büren und in enger Zusammenarbeit mit dem Eggegebirgsverein, begangen und digitalisiert. Auf der Grundlage dieser Vorarbeiten wurden die Rettungspunkte angrenzend als Notruf- und Anlaufstelle für die Wanderer installiert. Die Rettungspunkte wurden im Abstand von zwei bis drei Kilometern errichtet. Neben Notrufnummern und Standortbestimmung geben die Rettungspunkte dem Wanderer zusätzliche Informationen bzgl. der Entfernungsangaben zu den nächstgelegenen Ortschaften, Sehenswürdigkeiten und Übernachtungs- wie auch Gastronomieangebote am Wegesrand, sowie auch die GPS-Daten des jeweiligen Standortes.

Die drei Kommunen Bad Wünnenberg, Büren und Lichtenau haben diese Maßnahme mit Hilfe von Fördergeldern aus dem LEADER-Förderprogramm der EU umgesetzt. Unterstützung bei der Abwicklung der umfangreichen Fördermodalitäten erhielten die projektbeteiligten Kommunen von Hans-Jürgen Altroggen, Regionalforum Südliches Paderborner Land e.V.. Die Bürgermeister der drei Städte, Burkhard Schwuchow (Büren), Dieter Merschjohann (Lichtenau) und Winfried Menne (Bad Wünnenberg) freuten sich bei der Freigabe am 16.11.2011 im Bürener Rathaus sehr über die erfolgreiche Abwicklung dieser Maßnahme und dankten allen beteiligten Akteuren für die gute Zusammenarbeit. Insbesondere zur Qualitätssteigerung des Produktes und der Wanderregion "Sintfeld-Höhenweg" sei diese Maßnahme besonders wichtig gewesen. Auch Herbert Hoffmann von der Touristikzentrale Paderborner Land e.V sowie Helmut Bangert, Vorsitzender des Eggegebirgsverein e.V., sind von dieser Maßnahme begeistert. Für die Ausweisung der Rettungspunkte stand dem Projekt der Eggegebirgsverein beratend zur Seite.

Die Ausweisung der Punkte auf dem Sintfeld-Höhenweg erfolgte in Anlehnung an die Rettungspunkte auf dem Eggeweg, um eine Einheitlichkeit zu wahren. Die Konzeption des Rettungspunktewegenetzes wurde in enger Absprache mit allen Akteuren, wie die Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn, das Kreiskatasteramt, die Forstbetriebe und Waldeigentümer sowie die Wanderführer und Wegemarkierer erarbeitet und umgesetzt. Jeder Wanderer, der in Zukunft einen Notruf absetzt, kann der Feuerwehrzentrale des Kreises Paderborn die entsprechende Rettungspunktnummer des jeweiligen Rettungspunktes mitteilen. Der Einsatzwagen kann somit umgehend feststellen, wo sich der Wanderer befindet.

Die Einsatzkräfte können so schneller und flexibeler handeln. Auch für die Zukunft sind weitere Projekte geplant, um den Sintfeld-Höhenweg noch attraktiver und wanderbarer zu gestalten.

Dabei ist unter anderem die Ausweisung als permanenter Wanderweg mit Streckenbeschreibung und Kontrollstellen geplant. Ebenso wird die enge Zusammenarbeit mit dem Eggegebirgsverein zukünftig fortgesetzt. Allgemeines zum Sintfeld-Höhenweg: Der Sintfeld-Höhenweg ist ein einzigartiger 144 km langer Rundwanderweg im Süden des Paderborner Landes, am Nordrand zum Sauerland und in der übergeordneten Urlaubsregion Teutoburger Wald.

Bild Annika Kalk (NW)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rundwanderweg verbindet die drei Städte Bad Wünnenberg, Büren und Lichtenau, welche jede für sich genommen eine Vielzahl touristischer Highlights bietet. Doch nicht nur Profiwanderer lockt dieser durch eine Naturidylle voller historischer Spuren geprägte Wanderweg ins Paderborner Land. Auch Tagestouristen und Naherholungs-Suchende aus ganz NRW und besonders aus den Niederlanden fühlen sich von dem Sintfeld-Höhenweg angezogen.

Z. Info alle Maßnahmen des LEADER-Projektes in 2 Förderphasen:
Das LEADER-Projekt Sintfeld-Höhenweg wurde mit Fördermitteln aus LEADER+ 2002-2007 (84.000 EUR) und LEADER 2007-2013 (79.000 EUR) sowie der gleichen Summe an Kofinanzierung der 3 Städte gefördert. Zu den geförderten Maßnahmen gehörte

- zeitlich begrenzte Projektstelle (Personal), die die Projektarbeit bzgl. Wege- und
  Marketingkonzept mit Akteuren, Wandervereinen, Eigentümern, Touristikern
  und die Schaffung der Infrastruktur sicherstellte
- Flyererstellungen
- Erstellung der hochwertigen Wanderkarte und Begleitheft
- Installation von Pauschalangeboten
- Außenbeschilderungen inkl. Infotafeln
- Logoentwurf
- Internet-Webportal
- Anzeigenwerbungen in bundesweiten Wanderzeitungen
- Messe- und Präsentationsauftritte, Workshops. U. a. Deutsche Wandertage
- Merchandising-Produkte (Pins, Aufkleber etc.) 
- Events (Wandertage) und Öffentlichkeitsarbeit / Versandservice
- Nachbeschilderung (2-3km) mit 33 Rettungspunkten/Serviceinformationen
  inkl. teilw. Pfosteninstallation, Konzepterstellung, Integration Internet.

Die Kosten der jetzt abgeschlossenen Maßnahme "Planung und Errichtung von Rettungspunkten/Beschilderung/Pfosten" betrugen rund 15% der Gesamtmittel LEADER 2007-2013 für die Fördermaßnahme Sintfeld-Höhenweg. Die Projektpartner wurden in einem Auswahlverfahren mehrerer Anbieter ermittelt. Die restlichen 85% der Fördermaßnahme in Höhe von 79.600 EUR (LEADER) verteilen sich auf die Finanzierung des Projektbüros (Personalstelle bis 11/2010), Anzeigen und Werbung, Erstellung und Pflege Internetauftritt etc.     

Veröffentlichte Presseberichte der örtlichen Zeitungen vom 16.11.2011:
NW 16_11_2011Artikel Beschilder_1.pdf
WV 16_11_2011Artikel Beschilder.pdf

siehe Internet: www.sintfeld-hoehenweg.de

16.11.2011
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