Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK)

Dorfentwicklung Dorfentwicklung ILEK steht für

I
ntegriertes,
Ländliches
Entwicklungs
Konzept

Dank der Ernennung zur LEADER-Region (2007-2013) und ILEK-Region erhalten eingereichte Dorfentwicklungsprojekte (private oder öffentliche) im Südlichen Paderborner Land höhere Zuwendungen als in anderen Regionen.

 

Höhe der Zuschüsse für LEADER-Regionen:
Förderung privater Projekte: 30% der förderfähigen Kosten (bis max. 20.000,00 EUR)
Förderung öffentlicher Projekte: 50% der förderfähigen Kosten 

Regionen, die nur ILEK-Region sind, erhalten 20% (private Projekte) oder 40% (öffentliche Projekte) Förderung. Regionen, die weder ILEK noch LEADER sind, erhalten 0% (private Projekte) oder 30% (öffentliche Projekte) Förderung.

Hintergrund ist die aktuelle Förderrichtlinie des Landes NRW „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung“ (ILE), RdErl. des Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz II-1-0228.22900 vom 19.10.2004“.

Neue Fördermöglichkeiten
Die Förderung ländlicher Entwicklung wird künftig eine andere Qualität bekommen. Die bekannten Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung, beispielsweise bei der Neugestaltung von Straßen und Plätzen oder auch beim Erhalt ortsbildprägender Gebäude werden u.a. um Dorfgemeinschaftseinrichtungen und kleinere touristische Infrastruktureinrichtungen erweitert.

Ansprechpartner für Dorfentwicklungsprojekte ist das
Bezirksregierung Detmold
Dezernat 33 - Dorfentwicklung
Leopoldstr. 15, 32756 Detmold
sowie die Bauämter der Kommunen.
Link zur Bezirksregierung (Dez. 33 Förderung Dorfentwicklung)

Besserstellung kommunaler Zusammenschlüsse mit gemeinsamem Konzept
Kommunale Zusammenschlüsse mit einem Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept nach dem Vorbild der bestehenden LEADER-Regionen bekommen höhere Fördersätze. Die LEADER-Region Südliches Paderborner Land erfüllt mit ihrem regionalen Entwicklungskonzept bereits wesentliche Voraussetzungen. Die fünf Kommunen des Südlichen Paderborner Landes sprechen sich deshalb für die Weiterentwicklung des vorhandenen Konzepts aus, um auch weiterhin in den Genuss der höheren Fördersätze zu kommen.

28.09.2009
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